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Frisch vom Feld, verantwortungsvoll gehandelt

sapore fresco

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Mit klaren Dekarbonisierungszielen beweist sapore fresco, dass auch im Lebensmittelhandel konsequenter Klimaschutz möglich ist. Bis 2030 will das Unternehmen seinen CO2-Ausstoss um mehr als 40 Prozent senken.

Noch bevor die Sonne aufgeht, herrscht bei sapore fresco geschäftiges Treiben. Paletten mit frischem Gemüse und Früchten werden verladen, Kühlaggregate surren und über die Laderampen rattern die Palettrollis. Das Unternehmen mit Standorten in Näfels (GL), Giubiasco (TI) und Zürich beliefert täglich über 800 Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz.

Rund 200 Mitarbeitende sorgen dafür, dass die Ware von den Feldern in ganz Europa über das Kühlhaus direkt in die Verkaufsregale und Küchen gelangt. Allein am Hauptsitz in Näfels werden täglich bis zu 100 Tonnen Lebensmittel umgeschlagen – mit möglichst kurzer Lagerhaltung.

Verantwortung vom Anbau bis zur Auslieferung

Für Geschäftsführer Renato Häfliger beginnt Verantwortung lange bevor die Produkte am Wareneingang eintreffen – schon bei der Auswahl der Produzenten – und sie endet erst dann, wenn die Lieferung beim Kunden angekommen ist. «Wir handeln mit Naturprodukten. Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass natürliche Ressourcen erhalten bleiben», erklärt er. Der Klimawandel betrifft die Branche direkt: Die Auswirkungen von Extremwetter, Wasserknappheit und sinkenden Erträgen sind im Alltag längst spürbar.

«Wir handeln mit Naturprodukten – also wollen wir auch im Einklang mit der Natur handeln.»

Renato Häfliger, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei sapore fresco

sapore fresco hat sich deshalb der Science Based Targets initiative (SBTi) angeschlossen und sich verpflichtet, den CO2-Ausstoss bis 2030 um über 42 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021 zu senken. Bei der Definition und Umsetzung dieser Ziele wird das Unternehmen von act Cleantech Solutions begleitet. act unterstützt sapore fresco auch beim Monitoring und bei der Erfassung der Scope-3-Emissionen entlang der Lieferkette. Immer mehr Geschäftspartner verfolgen ähnliche Zielpfade bei der Dekarbonisierung – für sapore fresco ein zusätzlicher Ansporn und zugleich eine Voraussetzung, um bestehende Geschäftsbeziehungen zu stärken.

«sapore fresco weiss genau, wohin sie wollen. Wir unterstützen das Unternehmen dabei, seine Emissionen entlang der gesamten Lieferkette sichtbar zu machen.»

Andreas Rothen, Geschäftsleiter der act Cleantech

Grösster Hebel: die Fahrzeugflotte

Die grössten Hebel liegen beim Energieverbrauch und in der Transportlogistik. «An erster Stelle steht unsere Flotte von rund 50 Fahrzeugen. Sie verursachen den grössten Teil der Emissionen», erklärt Hansrudolf Menzi, der bei sapore fresco die technischen Massnahmen koordiniert.

Daher wird die Fahrzeugflotte konsequent erneuert: Bereits zwei Elektro-Lastwagen sind erfolgreich im Einsatz, weitere sollen folgen. Bis 2030 will sapore fresco den gesamten Fuhrpark CO2-neutral betreiben. Zusätzliches Sparpotenzial bietet die Nutzung der Abwärme aus den Kühlanlagen.

«Die neuen Elektro-Lastwagen fahren zuverlässig, leise und komfortabel. Auch bei den Chauffeuren kommen sie gut an.»

Hansrudolf Menzi, Mitglied der Geschäftsleitung bei sapore fresco

«Parallel dazu wollen wir künftig nur noch Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen», sagt Menzi. «Die neue Photovoltaikanlage in Näfels ist dabei ein erster wichtiger Schritt.» Seit 2024 produziert die 300-Kilowatt-Anlage auf 1500 Quadratmetern Dachfläche Solarstrom für den energieintensiven Kühlbetrieb. Künftig soll ein Speicher den Eigenverbrauch erhöhen.

Auch bei der Beschaffung setzt sapore fresco auf Vorbilder: Der Tessiner Gemüseproduzent Agrotomato – ein Partnerbetrieb, dessen gesamte Ernte sapore fresco vermarktet – beheizt seine Gewächshäuser mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage. Solche Beispiele zeigen, dass Frische und Klimaschutz kein Widerspruch sind, sondern Ausdruck einer Haltung, die vom Feld bis zur Rampe reicht.

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