act erstellte für die Kulturinstitutionen der Stadt Zürich die Treibhausgas-Bilanz nach anerkanntem Standard – als Grundlage für den geforderten Massnahmenplan und die weitere Förderfähigkeit.
Mit dem Kulturleitbild 2024–2027 hat die Stadt Zürich festgehalten, dass die Kulturförderung einen Beitrag zum städtischen Klimaziel Netto-Null 2040 leisten soll. Der erste Schritt für jede Institution ist eine belastbare Klimabilanz: Sie zeigt, wo die Emissionen entstehen, wie sie sich auf die verschiedenen Bereiche verteilen und wo die grössten Hebel liegen.
Was die Klimabilanz leistet
Die Bilanz erfasst die Treibhausgasemissionen einer Institution über einen definierten Zeitraum – in der Regel ein Geschäftsjahr. Sie berücksichtigt alle relevanten Emissionsquellen: von der Energie in Gebäuden über Mobilität von Publikum, Künstler:innen und Mitarbeitenden bis zu Produktion, Verpflegung und Beschaffung.
Das Ergebnis ist keine abstrakte Kennzahl, sondern eine nachvollziehbare Grundlage. Sie zeigt, welche Bereiche für welchen Anteil der Emissionen verantwortlich sind, und macht so sichtbar, wo Reduktionsmassnahmen den grössten Effekt haben. Damit wird aus einer Förderauflage ein strategisches Instrument: Die Institution weiss, wo sie steht, kann fundierte Entscheidungen treffen und ihren Beitrag zum Klimaziel gegenüber Förderstellen, Publikum und Partnern belegen.
Weitere Informationen zum Projekt sowie der Synthesebericht sind direkt auf der Webseite der Stadt Zürich ersichtlich: https://mitwirken.stadt-zuerich.ch/processes/kultur-und-klimaschutz/f/587/?component_id=587&locale=de&participatory_process_slug=kultur-und-klimaschutz